04.11.2018 Sonntag  BOKATEX - gemeinsame Großübung der Bonner HiOrgs

Am gestrigen Samstag gegen 17:00 Uhr wurde die Ruhe des dämmerden Abends über der Bonner Rheinaue jäh durch Explosionen durchbrochen. Am Ufer des Sees - so das Szenario der gemeinsamen Großübung von DLRG, THW, MHD, DRK, JUH, ASB und freiwilliger Feuerwehr - hatte sich ein fiktiver pyrotechnischer Unfall ereignet, in dessen Folge zahlreiche Verletzte zu versorgen und ein großer Brand zu löschen war.

Zunächst gemeldet war ein Feuer "B2", das schnell auf "B4" hochgestuft und um das Stichwort "MANV 1" (Massenanfall von Verletzen) ergänzt wurde. Die ca. 120 teilnehmenden Kräfte der verschiedenen Hilfsorganisationen hatten 38 Verletzte(ndarsteller) und zwei Puppen mit verschiedensten Brand- und Schnittwunden, Schock, Unterkühlung und anderen Problemen zu versorgen. Das Szenario sah vor, dass der Unfallort nur über den Wassserweg zu erreichen war. Daher musste ein Bootsbrücke eingerichtet und der Patiententransport organisiert werden. Die DLRG Bonn war mit drei Bootstrupps und einem Führungstrupp vertreten. Dazu kamen zwei Boote des THW und eines der DRK-Wasserwacht. Für die Weiterversorgung der an Land gebrachten Unfallopfer standen die "weißen Hilfsorganisationen" mit RTWs und beheizten Zelten parat, während sich die Feuerwehr um die Brandbekämpfung kümmerte, nachdem Pumpen- und Schlauchmaterial zum Einsatzort gebracht worden waren.

Ziel der von der Stadt Bonn unterstützten Übung war insbesondere, die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Hilfsorganisationen zu prüfen und zu üben. Seit über sechs Monaten hatte ein organisationsübergreifender Arbeitskreis, in dem Tobias Hentschel (stellv. Leiter Einsatz DLRG Bonn) leitend vertreten war, den Abend vorbereitet.

 

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Meldung

Von: Sebastian Görgen

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